Herkunft Husky

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Siberian Husky

Die Vorfahren des Siberian Husky stammen aus dem nördlichen Sibirien. Dort waren sie jahrhundertelang unentbehrliche Begleiter der dort lebenden Nomadenvölker, wie der Tschuktschen.


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1909 meldete sich der aus Sibirien stammende Pelzhändler William Goosak mit seinen kleinen, relativ zierlichen Hunden zum All-Alaska-Sweepstakes-Schlittenhunderennen (408 Meilen von Nome nach Candle und zurück) an. Er wurde wegen seiner "kleinen Hunden" belächelt. Goosak belegte bei diesem anspruchsvollen Rennen Rang drei. Im Jahr darauf gewann John Johnson mit ebenso kleinen Hunden und weitere Teams mit Siberian  Huskys belegten die Plätze zwei und vier. Daraufhin wurde 1910 in Alaska die Zucht durch den norwegischen Musher Leohnard Seppala gegründet. Eine bedeutende Rolle für die Zuchtentwicklung spielte dabei unter anderem Seppalas Rüde Togo.

Das Fell des Siberian Husky besteht aus zwei Lagen, der Unterwolle und mittellangem Deckhaar. Die Unterwolle ist rein weiss oder nur leicht gefärbt, das Deckhaar kann alle Färbungen von weiss über rot und grau bis zu schwarz annehmen. Der Husky ist in der Lage, das Neunfache seines eigenen Körpergewichtes zu ziehen. Der Husky ist kein Wachhund, da er sich gegenüber Fremden oder anderen Hunden selten misstrauisch zeigt. Unter den nordischen Schlittenhunden ist der Husky der Kleinste.
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Schlittenhunde haben bei der Eroberung von Nord- und Südpol eine grosse Rolle gespielt. Amundsen setzte sie erfolgreich bei der Eroberung des Südpols ein.

Auch das verrückte Bauvorhaben Jungfraubahn vollzog sich nicht ohne den Einsatz von Schlittenhunden. Im Januar 1913 trafen die ersten Hunde inkl. Schlitten in der Schweiz ein und zweimal pro Tag wurde die Strecke Wengen-Eigergletscher zurückgelegt, dies entspricht 34 Km bei einer Steigung von über 30 Prozent und das teilweise durch tiefen Neuschnee. Im September 1913 trafen weitere Hunde direkt aus Grönland ein, um die schwierigen Materialtransporte zu übernehmen. Die Jungfraubahnen richteten nach Beendingung der Bauarbeiten auf dem Eigergletscher eine Grönlandhundezucht ein. Die Hundebetreuer fuhren erfolgreich Rennen und auf dem Aletschgletscher wurden Passagierfahrten durchgeführt. Leider wurde die Zucht nach fast einem Jahrhundert geschlossen, da die Hunde nicht mehr ins Leitbild des neuen Managements passten. Traurig, dass eine solch traditionsreiche Institution sang- und klanglos dem Rotstift weichen musste. 
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