Verhaltenstherapie

Verhaltensprobleme treten bei Hunden häufig auf. Eine amerikanische Studie hat ergeben, dass 42 % der Hundebesitzer das Gefühl hatten, ihr Tier hätte mindestens eine Verhaltensauffälligkeit, die sie als Problem betrachten. Doch viele  davon sind Verhaltensprobleme mit denen der Besitzer rechnet, wenn er sich entschliesst ein Tier zu sich zu nehmen.

Ein junger Welpe wird während der ersten Nacht im neuen Heim vielleicht winseln und die Nachtruhe stören und er wird auch mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten Wochen mehrmals auf den Fussboden urinieren und Kot absetzen. Womöglich werden Schuhe oder sonstige Haushaltsgegenstände zerkaut und es wird immer schwieriger,  den pelzigen Freund, auf Spaziergängen zu kontrollieren. Vielleicht knurrt er Gäste an, oder versucht Essen vom Tisch zu stehlen. Diese "normalen" Verhaltensprobleme können meist als relativ unbedeutend klassifiziert werden und verschwinden plötzlich von ganz alleine oder sind durch entsprechendes Training beseitigt worden.

Doch es können auch Verhaltensprobleme bei Tieren auftreten, die weitaus gravierender sind. Hunde fangen an zu jaulen, zu bellen, das Haus zu beschmutzen oder zerfetzen Möbel, wenn sie allein zu Hause gelassen werden. Eventuell fangen sie an zu beissen: Gäste im Haus, Leute, die auf der Strasse vorbeigehen, andere Hunde, oder Familienmitglieder usw. In diesem Fall sollte mit einer professionellen Verhaltenstherapie gestartet werden.

Verhaltensprobleme zu lösen, bedeutet, dass man Schritte unternimmt, das Verhalten des Tieres in den Situationen zu ändern, in denen Probleme auftauchen.

Vor dem Start einer Verhaltenstherpaie ist es sehr wichtig, den Hund tierärztlich zu untersuchen, damit pathophysiologische Störungen, wie z.B. Toxikosen, neurologische Krankheiten, kardio-vaskuläre Krankheiten, Entzündungs- und Infektionskrankheiten, Stoffwechselkrankheiten, Parasitenbefall, Trauma etc. ausgeschlossen werden können. Solche Erkrankungen können zu leichten oder schweren Verhaltensprobleme führen wie z.B. Lethargie, Anorexie, Uebererregbarkeit, übermässige Fellpflege, Aggressionen, Urin- und Kot-Absetzen im Heim oder Selbstverstümmelung.

Eine pathophysiologische Ursache wird immer in Fällen vermutet, wo das Verhaltensproblem
- erst kurzfristig ist
- keine nachvollziehbare Reaktion auf die Umweltbedingungen ist
- scheinbar mit einer Veränderung der "Persönlichkeit" des Tieres einhergeht
- Hauptsymptome aufweist, die mit keinem der gewöhnlichen, rein 
   verhaltensorientierten Probleme übereinstimmen


Gerne berate ich Sie bei Ihnen zu Hause, erarbeite einen Verhaltenstherapie Plan aus, den wir zusammen bearbeiten. In regelmässigen Treffen erarbeiten wir unsere Ziele. Während dieser Zeit bin ich für Sie auch per Mail stetig erreichbar, um sofort einzugreiffen, sollte etwas in die falsche Richtung laufen.

Kosten: Besuch, Vorbereitung, Fragebogen, Anamnese, Ausarbeiten Verhaltenstherapie Plan, erklären und Umsetzung der Verhaltenstherapie, zwei Nachkontrollen und Betreuung per E Mail während dieser Zeit Fr. 280.--. Weitere Betreuungszeit, falls nötig,  Fr. 100.-- pro Stunde. Die Anfahrt wird mit Fr. 1.-- pro Km verrechnet.

Evtl. zusätzlicher Einsatz von Homöopathie, Bachblüten usw. diese werden zum Drogeriepreis verrechnet.

Und das Ganze natürlich gewaltfrei!

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